Herzensbücher #2 – Meisterklasse

Nachdem ich es jetzt monatelang verpennt habe zum passenden Zeitpunkt einen Beitrag zu schreiben, bin ich diesmal wieder dabei bei den Herzensbüchern. Letztes Mal hat es so viel Spaß gemacht über eines meiner liebsten Bücher zu schreiben und auch jetzt juckt es mich schon in den Fingern meine Liebe zu einem anderen Werk in die Welt hinauszuschreien.

Bei »Herzensbücher« – ins Leben gerufen von Janika von Zeilenwanderer und Sabrina von Literally Sabrina geht es darum ein Herzensbuch vorzustellen. Wer hätte es gedacht? Ein Buch das einem viel bedeutet und das einem halt am Herzen liegt. Das Format soll kurz und knackig sein, weshalb es nur höchstens 500 Worte umfassen soll.

Meisterklasse von Ally Carter

Das Buch, über das ich heute schreiben möchte, ist ein Buch, das schon etwas älter ist. »Meisterklasse« von Ally Carter habe ich damals – ich weiß gar nicht mehr wann, aber es ist gefühlt ewig her – in der Bücherei entdeckt und wahrscheinlich habe ich das nur so in Erinnerung, aber ich habe das Buch gefühlte hundert Mal ausgeliehen und ganz oft gelesen, weil ich einfach so viel Spaß damit hatte. 

In »Meisterklasse« geht es um Kat – irgendwie fand ich es immer toll, dass die Protagonistin einen ähnlichen Namen hat wie ich -, die sich eigentlich aus dem Familiengeschäft zurückgezogen hat – zumindest, bis einem Mafia-Boss ein wertvolles Gemälde gestohlen wird und Kats Vater verdächtigt wird. Die Bishops sind nämlich eine Familie voller Meisterdiebe. Zusammen mit ihren Cousins und ein paar Freunden versucht Kat um ihren Vater zu retten also das Unmögliche: Die Bilder zurück zu stehlen. 

Meine Liebe für »Meisterklasse« zeigt glaube ich, dass ich schon immer etwas für Heist Stories übrig hatte, weshalb ich mich eigentlich nicht wundern sollte, dass ich Six of Crows von Leigh Bardugo so liebe. 

Ich habe »Meisterklasse« immer als Oceans Eleven nur mit Teenagern beschrieben und irgendwie finde ich immer noch, dass das ganz gut passt. 

So spannend ich die Geschichte an sich auch finde, Highlight des Buches sind eindeutig die Charaktere. Kat und ihre Crew sind ein unfassbar sympathischer Haufen, der am laufenden Band dumme Sprüche reißt, sich neckt und zusammenhält, wenn es brenzlig wird. Ich liebe diese Bande so sehr. 

Was ich glaube ich immer – neben den Charakteren – besonders toll an dem Buch fand, ist einfach, dass es anders ist. Mittlerweile habe ich vergleichbare Sachen gelesen – allerdings nichts, das ich so genial finde wie »Meisterklasse« -, aber damals war »Meisterklasse« etwas für mich vollkommen Neues und ich fand es einfach so spannend über Charaktere zu lesen, die so ein aufregendes Leben führen. Die nicht zur Schule gehen, keinen geregelten Alltag haben, sondern viel spannendere Dinge erleben. »Meisterklasse« ist für mich ein Buch, zu dem ich greife, wenn der Alltagstrott einen langweilt und man etwas anderes lesen möchte. 

Abgesehen davon, empfand ich das Buch immer als unfassbar clever. Ich weiß nicht, ob mir das heute auch noch so gehen würde – zumal ich es ja schon mehrfach gelesen habe -, aber ich war immer beeindruckt davon, auf welchen Wegen Kat und ihre Crew ihre Ziele erreichen. Wie über verschiedene Taktiken und Manöver gesprochen wird um Leute auszutricksen, an Kameras vorbeizukommen, unbemerkt zu verschwinden und so weiter. 

Also ja, »Meisterklasse« ist ein absolutes Herzensbuch. Ich verbinde so viele schöne Erinnerungen damit, Nächte, in denen ich viel zu lange wach war und das Buch zu Ende lesen musste, obwohl ich am nächsten Tag Schule hatte. Dieses Buch ist mir einfach unfassbar ans Herz gewachsen, während meiner gefühlten ein dutzend Rereads. 

2 thoughts on “Herzensbücher #2 – Meisterklasse

  1. Liebe Katharina,
    juchu, du bist wieder dabei! Das freut mich richtig 🙂
    Von »Meisterklasse« habe ich noch gar nichts gehört, aber vielleicht liegt es wirklich daran, dass es schon etwas älter ist. Die Geschichte klingt auf jeden Fall spannend und gerade den Vergleich zu Oceans Eleven nur mit Teenagern macht neugierig.
    Oft habe ich es auch mit Büchern, die ich vor langer Zeit gelesen habe, dass gerade die einen besonderen Platz im Regal haben. Ich habe bei ihnen auch das Gefühl, dass ich sie viel intensiver gelesen habe als so manches Buch heute. Aber vielleicht scheint mir das auch einfach nur so, weil die Lektüre schon so lange her ist.
    Auf jeden Fall ein toller Beitrag <3
    Alles Liebe
    Janika

    1. Liebe Janika,
      ich habe das Gefühl von Ally Carter ist wenn dann die Gallagher Girls Reihe bekannt und Meisterklasse und Folgebände kennt wirklich niemand, von daher wundert es mich gar nicht, dass du von dem Buch noch nie etwas gehört hast 😀
      Dass man das Gefühl hat Bücher früher intensiver gelesen zu haben geht mir auch so. Ich glaube ich kann mich einfach nicht mehr so für Bücher begeistern, wie es früher war oder zumindest ist es eine andere Art Begeisterung. Dadurch, dass ich mittlerweile schon so viele Bücher gelesen habe fällt es mir allgemein schwerer mich für etwas so wirklich zu begeistern und bis mein Herz so richtig an einem Buch hängt dauert es etwas. Solche Bücher laufen mir momentan nicht mehr allzu oft über den Weg.

      Alles Liebe,
      Katharina

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