Jahresrückblick 2018

Schon wieder ein Jahr rum und was für ein Jahr das war! 2018 bestand aus ein paar Höhen und Tiefen, aber die Menge an Höhen überwog eindeutig. Mir kommt es vor als wäre das Jahr geradezu an mir vorbei gerast. Vielleicht gerade weil ich so ein gutes Jahr hatte? Ich weiß es nicht. Aber Tatsache ist, dass ich schon lange nicht mehr so sehr mit mir im Reinen war wie in den letzten Monaten.

Aber nicht nur privat, sondern auch was den Blog angeht lief es mal besser mal schlechter, aber gefühlt hauptsächlich besser. Im Mai bin ich von Blogger zu WordPress umgezogen, ein Wechsel der mit einer Woche Arbeit mit gefühlten hundert Stunden vorm Laptop verbunden war, den ich aber auch kein bisschen bereut habe. Ich liebe es meinen Blognamen ohne den Zusatz blogspot zu lesen und die Flexibilität die WordPress bietet. Sogar den neuen Editor mag ich nach ein paar Einstiegsschwierigkeiten ganz gerne. Der Umzug war natürlich auch mit einem Designwechsel verbunden, das ich vor ein paar Wochen dann noch einmal geändert habe. Aber wie es mit Designs so ist: So hundertprozentig zufrieden ist man nie, nicht wahr?

Wir halten also fest: 2018 war ein tolles Jahr und ich hoffe, dass 2019 dem in nichts nachstehen wird. Zu meinen Vorsätzen für das nächste Jahr werde ich noch in einem separaten Beitrag kommen, denn hier soll es jetzt erstmal um meinen buchigen Jahresrückblick gehen.

Wie immer war ich etwas unsicher, wie ich das Ganze hier aufbauen soll und habe mich letztendlich dazu entschieden mit meinem Goodreads Rückblick anzufangen, den finde ich nämlich immer sehr hübsch anzusehen:

Ganz stimmt dieses Bild nicht, denn aus welchem Grund auch immer zeigt meine Lesechallenge mir 145 Bücher an, der Jahresrückblick aber eines weniger. Wie immer bin ich etwas überrascht, dass es mal wieder so viele Bücher geworden sind. Ups? Vorgenommen hatte ich mir ursprünglich nur 75 Bücher vorgenommen – womit ich mich leicht unterschätzt habe -, habe dann auf 100 Bücher erhöht und schließlich auf 130. Wirklich eine Challenge war es für mich nicht, zumindest nicht in dem Sinne, dass ich zwangsläufig dieses Ziel erreichen wollte. So oder so, ich wäre glücklich mit allem gewesen, was ich gelesen hätte, egal wie viel oder wenig, denn an erster Stelle soll das Studium stehen und auch wenn es schade ist, wenn das Lesen dadurch etwas kurz kommt… was soll man machen? Außerdem habe ich mein Zeitmanagement in letzter Zeit besser in den Griff bekommen; neue Regel: Gelesen wird zwischen acht und acht, sprich von 20 Uhr bis 08 Uhr. Ansonsten neige ich nämlich dazu tagsüber teilweise in Büchern zu versinken und so Zeit ins Lesen zu stecken, die ich für andere Dinge nutzen könnte, für die ich abends keinen Kopf mehr habe. Bezüglich Zeitmanagement möchte ich zukünftig auch mein Bullet Journal mehr nutzen. Uni läuft zwar, aber da geht nächstes Jahr definitiv auch noch mehr.

Aber ich schweife total ab. Kommen wir also mehr zu den Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe:

Wenn man Goodsreads vertrauen schenken darf, dann habe ich im Durchschnitt ziemlich gute Bücher gelesen. Vier Sterne sind für mich Bücher, die ich zwar gut fand, aber nicht großartig. Bücher an denen ich nichts oder wenig auszusetzen habe, aber die ich nicht liebe – und davon gab es wirklich eine Menge dieses Jahr. Kaum ein Buch stach für mich heraus aus den 145, die ich dieses Jahr gelesen habe, kaum eines konnte mich so richtig begeistern. Es war ein Meer aus durchschnittlichen Büchern und das will ich in Zukunft auf jeden Fall ändern, aber wie gesagt, dazu in einem anderen Beitrag mehr. Jedenfalls fiel es mir sehr schwer Werke herauszusuchen, die ich dieses Jahr als Highlights verbucht habe.

Um aber wenigstens ein paar zu nennen, die bleibend Eindruck bei mir hinterlassen haben:

  • The Bronze Horseman von Paullina Simons
  • Was ich euch nicht erzählte von Celeste Ng
  • It Only Happens In The Movies von Holly Bourne (sowie ihre Spinster-Girl-Reihe, aber dieses liebe ich noch ein wenig mehr)
  • Legendary von Stephanie Garber
  • Sadie von Courtney Summers
  • Strange the Dreamer und Muse of Nightmares von Laini Taylor
  • Die amerikanische Nacht von Marisha Pessl
  • These Rebel Waves von Sara Raasch
  • Queen of Air and Darkness von Cassandra Clare
  • Das dunkle Land von Elizabeth Kostova

Das interessante bei dieser Liste ist, dass die Hälfte der Bücher, die darauf gelandet sind, aus Genres sind, die ich ansonsten kaum lese und die mich wie ich stark vermute aus genau diesem Grund derart begeistern konnten, auch, wenn ich sie nicht unbedingt immer mit fünf Sternen bewertet habe. Nichtsdestotrotz waren es diese Bücher, die den meisten Eindruck bei mir hinterlassen haben.

Und die Bücher aus dem Jugendbuchbereich haben mir ebenfalls dann besonders gut gefallen, wenn sie irgendwie anders waren. »It Only Happens in the Movies« liebe ich so unfassbar doll, weil ich mich selten so in einem Buch wiedergefunden habe. Bei »Legendary« und »Sadie« haben mich die Hörbücher vom Hocker gerissen, das erste weil es so magisch und undurchschaubar war, nie wusste man wie es weitergeht, wer gut und wer böse ist und das zweite hatte ein außergewöhnliches Format, es wurde nämlich zum Teil als Podcast erzählt. »Strange the Dreamer« ist schlichtweg eines der besten Fantasybücher das ich je gelesen habe, ohne wenn und aber und diesen Dezember habe ich irgendwie meinen Weg zurück in Cassandra Clares Schattenjäger Welt gefunden, weshalb es »Queen of Air and Darkness« ebenfalls auf die Liste meiner Highlights geschafft hat. Wie auch bei »Kingdom of Ash« ist mir wieder einmal aufgefallen wie unglaublich viel mehr Spaß es macht ein Buch zu lesen, wenn das Fandom rund herum groß ist und man nicht alleine aufgeregt ist und sich freut.


Das waren also meine liebsten Bücher dieses Jahr ganz grob gefasst und wahrscheinlich ist dieser Beitrag schon lang genug, aber die letzten Jahre habe ich immer zu Silvester den »Mein Buchjahr in 28 Fragen« Tag gemacht und diese Tradition möchte ich dieses Jahr gerne fortsetzen, auch wenn ich versuchen werde meine Antworten knapp zu halten. Also, los geht’s:

Buch des Jahres: Strange the Dreamer, auch wenn es nur ein Reread war. Dieses Buch ist einfach meine ganz große Fantasy Liebe.

Größte positive Überraschung: Kingdom of Ash von Sarah J. Maas. Ich hatte die Reihe schon fast aufgegeben.

Liebste Reihe/Trilogie: Die Spinster Girls von Holly Bourne.

Dickster Schmöker: Wie man oben schon sehen konnte ist das Kingdom of Ash. Aber allgemein neige ich gerade dazu Giganten von Büchern zu lesen.

Interessantestes Sachbuch: Sonderlich viele Sachbücher habe ich nicht gelesen und ich weiß nicht ob »We Should All Be Feminists« von Chimamanda Ngozi Adichie zählt, aber wenn ja, dann das.

Enttäuschendstes Ende: What if it’s Us von Becky Albertalli und Adam Silvera mochte ich richtig, richtig gerne – bis auf den Epilog.

Liebste Heldin: Audrey aus It Only Happens In The Movies von Holly Bourne. Ich liebe sie für die Entscheidung die sie am Ende getroffen hat.

Nervigster Held/Heldin: Tori aus How do you like me now? von Holly Bourne. Was eine echte Enttäuschung war, da ich die Jugendbücher von der Autorin liebe.

Liebster Nebencharakter: Ella aus Gemina/ Obsidio von Jay Kristoff und Amie Kaufman – sie war ein super Sidekick!

Beste Liebesszene: Hier muss ich wieder It Only Happens in the Movies nennen, weil ich sie recht realistisch und nicht übermäßig romantisch fand und das mochte ich wirklich gerne.

Heulkrampf: All your Perfects von Colleen Hoover. Das Ende hat mich fertig gemacht, ich habe unglaublich viele Tränen vergossen.

Welches Buch würdest du gerne verfilmt sehen? Warcross von Marie Lu stelle ich mir als Film sehr cool vor.

Autorenneuentdeckung: Damit ich nicht schon wieder Holly Bourne sage, nenne ich das Autorentrio Cynthia Hand, Brodi Ashton und Jodi Meadows, die ich zusammen großartig finde.

Schlimmstes Cover: Gerade erst gekauft, aber das Cover von Ein wenig Leben von Hanya Yanagahira mag ich gar nicht.

Flop des Jahres: Wahrscheinlich Izara von Julia Dippel

Größte Enttäuschung: Die Krone der Dunkelheit von Laura Kneidl. Das Buch war einfach nicht mein Fall, ich kann beim besten Willen nicht verstehen warum jeder das Buch liebt. Oder Children of Blood and Bone von Tomi Adeyemi. War entgegen meiner Erwartungen auch so gar nicht mein Fall.

Bester Pageturner: Die amerikanische Nacht von Marisha Pessl. Selten kam mir ein so langes Buch so kurz vor und noch nie fand ich ein Buch derart spannend und gruselig gleichermaßen.

Die meisten Fehler: Ein Buch mit sonderlich viel Logikfehlern oder dergleichen fällt mir tatsächlich nicht ein, aber auf sowas achte ich ehrlich gesagt auch kaum.

Schlimmster Buchmoment: Puh. Girls of Paper and Fire von Natasha Ngan hatte einige fiese Momente, aber ehrlich gesagt ist mir kein Buch so wirklich für diesen Punkt eingefallen.

Liebster Held: Percy Jackson. Die Reihe habe ich dieses Jahr nochmal gelesen und ich liebe Percy nach wie vor so sehr als Erzähler.

Liebstes Paar: Ruby und James im letzten Band der Maxton Hall Reihe. Ich liebe es wie die beiden sich am Ende zusammengerauft haben und wie gut sie funktionieren, wenn nichts mehr zwischen ihnen steht.

Fiesester Gegenspieler: Zara Dearborn aus Queen of Air and Darkness habe ich wirklich gehasst.

Bester Kuss: Der Kuss in To All the Boys I’ve Loved Before zwischen Lara Jean und Peter, als sie ihn praktisch anspringt um Josh abzulenken – ich liebe diese Szene.

Lachkrampf: Am meisten bringen mich die Bücher von R. S. Grey zum Lachen.

Bestes/liebstes Setting: Ich fand das Setting in Das dunkle Land sehr spannend, weil ich über Bulgarien kaum etwas wusste und beim Lesen einiges darüber gelernt habe.

Liebster Autor: Ich wiederhole mich, aber muss wieder Holly Bourne nennen, von der ich beinahe alle ihre Bücher dieses Jahr gelesen habe.

Bestes Cover: Die Schöpfer der Wolken von Marie Graßhoff.

Allgemein schönste Gestaltung: Ich liebe die Bilder in Queen of Air and Darkness (auch wenn ich das Buch zum gefühlten zehnten Mal nenne).


So, das war es auch schon wieder mit meinem Jahresrückblick, mal wieder gleichermaßen kürzer und länger als ich erwartet habe. Aber es hat auch wirklich Spaß gemacht noch einmal durch all die Bücher zu scrollen, die ich dieses Jahr gelesen habe und mich zurückzuerinnern, was ich so alles konsumiert habe.

So, jetzt aber genug von mir: Wir war euer 2018? Und – ganz anderes Thema – lest ihr eigentlich gerne Jahresrückblicke oder fühlt ihr euch davon eher erschlagen?

Habt ihr eigentlich Vorsätze für’s neue Jahr?

Ich hoffe ihr rutscht gut ins neue Jahr und feiert schön! Ich werde Silvester mit meinen Eltern zuhause feiern, Dinner for One gucken, Spiele spielen und zu Essen gibt es Raclette – für mich der perfekte Abend, da ich ehrlich gesagt gar nicht mal so gerne richtig feiern gehe.

7 thoughts on “Jahresrückblick 2018

  1. Meine liebe Katharina,
    so ein toller Beitrag! Ich lese Monats- und Jahresrückblicke sehr gerne, daher fühle ich mich auch gar nicht erschlagen von deinem. Ich bin jedoch immer noch baff, wie viele Bücher du gelesen hast. Wow! So viele Bücher würde ich auch gerne lesen 🙂
    Ich habe heute Morgen auch meinen Beitrag geschrieben und war sehr stolz auf meine gelesenen Bücher und Seiten, dann habe ich deine gesehen und mein Lesefazit kommt mir nun fast mickrig vor 😀 Aber das Wichtigste ist für mich auch, dass ich ein gutes Lesejahr hatte und das hatte ich definitiv.
    Silvester ist für mich auch kein Tag. Ich mag die Knallerei nicht und auch nicht das Drama, um einen Tag, der für mich wie jeder andere ist. Mein Freund und ich kriegen heute Besuch von seinen Brüdern und unser Abend sieht ähnlich aus wie deiner: Raclette, Spiele, Ruhe. So mag ich es auch gerne 🙂
    Achso! Und ich bin auch sehr froh, dass du zu WordPress gewechselt bist. Ich kenne deinen Blog nämlich erst seitdem und er ist zu einem meiner absoluten Favoriten gelandet. Mir gefallen deine Fotos, deine Aufmachung der Beiträge und vor allem deine Texte selber nämlich sehr <3
    Komm gut ins neue Jahr! Ich freue mich auf die neuen Beiträge, die du 2019 schreiben wirst 🙂
    Alles Liebe,
    Janika

      1. Liebe Janika,
        Da bin ich froh, ich habe nämlich das Gefühl einen halben Roman getippt zu haben mit diesem Beitrag 😀
        Ach, so viele Bücher zu lesen ist einerseits ganz schön, weil man so viele tolle Geschichten kennengelernt hat, aber andererseits habe ich auch das Gefühl ich habe so viel gelesen, dass ich die Hälfte vergesse und mich kaum noch was überrascht. Ich muss echt dringend mal die Genres wechseln. Und wie du gesagt hast, so lange man ein gutes Lesejahr hatte ist doch alles super 🙂
        Die Knallerei war auch echt so gar nicht meins, ich habe mich den halben Tag drüber beschwert 😀
        Und es freut mich so so sehr, dass dir mein Blog gefällt, das ist immer wahnsinnig schön zu hören, also Dankeschön <3

        Alles Liebe,
        Katharina

  2. Tja, wow. Ich habe gestern Abend ebenfalls angefangen dieses Jahr mal revue passieren zu lassen und WOW. Ich lese Jahresrückblicke tatsächlich ganz gerne, allerdings eben nur bei Blogs, die ich schon länger verfolge, dann habe ich da irgendwie mehr Bezug zu. Und die Länge spielt da auch immer mit rein, obwohl es wirklich schwer ist, bei einem Jahresrückblick keinen Roman zu schreiben, es sind ja immerhin 365 Tage, die man da zusammenfasst.
    Und irgendwie kann ich es nicht so ganz fassen, wie viele Bücher du gelesen hast. Was genau ist dein Geheimnis? Und so oft wie der Name Holly Bourne in diesem Beitrag gefallen ist, muss ich sie wirklich dringend auf meine Bald-lesen-Liste setzen.
    Der Blogumzug macht mich auch immer wieder glücklich, man fühlt sich irgendwie professioneller durch die eigene Domain und hat so viel mehr Möglichkeiten.
    Und wie witzig ist es eigentlich, dass Harry Potter immer das Populärste Buch des Jahres ist? Ich meine, wie viele Leute können diese Bücher denn noch lesen? Ich wette, die Hälfte davon sind re-reads.
    Deine 28 Fragen finde ich auch ganz spannend, obwohl ich wohl damit zu kämpfen hätte wirklich jedes Buch im Kopf zu behalten, während ich sie beantworte.
    Vorsätze für 2019 habe ich noch nicht wirklich, ich glaube, das kommt erst heute im Laufe des Tages noch. Ich wünsche dir auf jeden Fall einen schönen Abend und einen guten Rutsch!

    Alles Liebe,
    Friederike.

    1. Ich mag Jahresrückblicke irgendwie auch total, wenn man Personen schon länger folgt, da hast du recht, sonst fehlt irgendwie so ein wenig der Bezug 🙂 Und ich kann mich bei sowas irgendwie immer so gar nicht kurz fassen, weil ich gefühlt alle zwei Sätze abschweife und dann erstmal meinen roten Faden wiederfinden muss 😀
      Ich weiß auch nicht, wie es wieder so viele Bücher werden konnten?? Lesen ist halt irgendwie mein einziges Hobby, ich gucke kaum fernsehen, Netflix immer nur mal kurz, dafür dann exzessiv und ja… keine Ahnung, irgendwie bleibt so recht viel Zeit zum Lesen 😀 Ich versuche aber auch nächstes Jahr weniger zu lesen, ich habe das Gefühl ich lese so viel, dass mich die wenigsten Bücher nachhaltig beeindrucken.
      Und von Holly Bourne solltest du unbedingt was lesen! 🙂 Am besten die Spinster Girls 😀
      Bei den 28 Fragen musste ich auch für jede Frage bei Goodreads hoch und runter scrollen, bis ich das passende Buch gefunden habe, ich saß gefühlt ewig an diesem Beitrag 😀

      Alles Liebe,
      Katharina

  3. Hiii, ich bin mal wieder viel zu spät dran mit dem Kommentieren, ich weiß 😬 Aber ich liebe, liebe diesen Jahresrückblick – das ist irgendwie so eine bunte Mischung aus verschiedenen Systemen (also, Text, Statistiken, Fragen), und das zu lesen hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht 🙂

    Ich kann mich übrigens den anderen anschließen, ich finde es echt beeindruckend, wie viel du gelesen hast – und dann auch noch die 8 bis 8-Regelung?! Respekt! 😀

    Das Gefühl, dass dieses Jahr kein Buch so wirklich hervorgestochen ist, kann ich gut nachvollziehen. Irgendwie echt schade, ich hoffe, das ist dieses Jahr anders :/ Und ich kann die häufige Erwähnung von Holly Bourne so was von nachvollziehen – ich denke in letzter Zeit öfter an It Only Happens in the Movies zurück und finde es einfach so großartig (deine liebste Heldin-Antwort ist daher 150% nachvollziehbar), so erfrischend, es ist unglaublich schade, dass Bourne immer noch nicht so weit gelesen wird, wie sie es verdient. Gerade, weil sie hilft, diese Illusion um all die perfekten Beziehungen aufzulösen.

    Auf QoAaD bin ich SO gespannt – ich habe mir das Buch schon gekauft, weil ich die Gestaltung der Erstauflage so großartig finde und ich mir das auf keinen Fall entgehen lassen wollte –, aber ich habe in der Zwischenzeit schon ein paar Andeutungen gelesen und meine Güte, ich glaube nicht, dass ich bereit dafür bin 😀

    Oh, und kann das sein, dass dein Design noch mal (leicht) anders ist? Gerade die Art und Weise, wie der Beitrag aufgebaut ist, also, Schriftart und die Majuskel am Anfang, gefällt mir super gut 🙂 (Und wenn das schon länger so ist und ich einfach zu lange nicht mehr hier war, tut’s mir leid 🙈)

    Wie auch immer – ich hoffe, du bist gut in 2019 gestartet, und wünsche dir alles Gute für das nächste (Lese)Jahr! 🙂

    1. Das freut mich irgendwie riesig, dass sich der Jahresrückblick so gut lesen ließ, ich war mir beim Schreiben ehrlich gesagt nicht sicher, ob das nicht alles etwas durcheinander ist 😀

      Holly Bourne ist einfach echt so eine Herzensautorin mittlerweile und It only Happens in the Movies hatte bei mir genau die richtigen Knöpfe gedrückt, weil ich mich einfach so gut in Audrey wiederfinden konnte, da ich selbst zu dem Zeitpunkt gerade aus einer Beziehung raus war und es erfrischend fand zu lesen, dass nicht jede Liebesgeschichte ein Happy End hat.

      Ich fand QoAaD echt cool, auch wenn es gleichzeitig je länger man drüber nachdenkt immer „schlechter“ wird, also einem immer mehr Dinge auffallen, die man vielleicht anders hätte machen können, aber ich fand die ganze Reihe insgesamt einfach so stark und hach, ich muss unbedingt Lady Midnight rereaden 😀 Und ich verstehe total warum du die Erstauflage haben musstest, die Gestaltung ist SO toll.

      Und ja, das Design ist ein wenig anders und es freut mich, dass es dir gefällt 🙂

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