[Rezension] Coldworth City – Mona Kasten

Infos.

Autor/in: Mona Kasten
Seiten: 320
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 01. August 2017 (eBook)
Reihe: /
Wertung: 4 Sterne

Worum geht’s?

Raven ist eine Mutantin und musste ihren Tod vortäuschen um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entgehen. Seitdem ist sie mit ihrem kleinen Bruder Knox auf der Flucht. Als eines Nachts bei einer heroischen Aktion etwas schief geht, steht Raven mit einem Mal nicht nur im Fadenkreuz der AID, sondern macht sich auch ganz andere Feinde. Aber nicht nur das, auch die Rebellen-Organsiation »Der Untergrund« wird auf sie aufmerksam. Und Raven muss sich nun entscheiden, auf welcher Seite sie steht, ob sie alleine kämpfen oder Teil eines großen Ganzen sein möchte?

Meine Meinung.

Hach, endlich ein neues Buch von der wunderbaren Mona Kasten! Obwohl es noch gar nicht so ganz lange her ist, dass ihr letztes Werk erschienen ist, habe ich dem Erscheinen von Coldworth City regelrecht entgegen gefiebert. Dass die Autorin gute Bücher im New Adult Bereich schreiben kann habe ich bereits festgestellt und ich liebe ihre Again-Reihe von ganzem Herzen, aber ich war auch echt gespannt wie sie sich in einem anderen Genre macht – und ich wurde nicht enttäuscht!

Man wird direkt in die Geschichte rein geschmissen und darf ziemlich schnell feststellen, dass Raven es ziemlich drauf hat. Sie ist eine knallharte Protagonistin, sehr badass und das hat mir wahnsinnig gut an ihr gefallen. Raven ist eine Kämpferin und würde alles tun um ihren kleinen Bruder zu beschützen, womit ich auch schon zu dem Punkt komme, der mir an dem Buch fast am besten gefallen hat und das sind die Beziehungen der Charaktere untereinander. Ich hatte das Gefühl der Schwerpunkt des Buches lag hier drauf und das hat man vor allem an Raven und Knox gemerkt, die einiges zusammen haben durchmachen müssen und ich fand es einfach richtig schön darüber zu lesen, wie nah sich die beiden stehen und wie sie Krisen meistern, obwohl jeder der beiden auch mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen hatte.

Aber nicht nur die Beziehung zwischen Knox und Raven hat mir gut gefallen, sondern auch zwischen Raven und Wade. Zugegeben: Ich habe eine Liebesgeschichte erwartet. Ich meine… irgendwie war ja klar, dass Wade ein Love Interest ist. Aber das Buch hat sich doch hauptsächlich auf die Charaktere und deren Fähigkeiten, beziehungsweise wie damit umgegangen wird und die Bedrohung durch die AID beschränkt. Die Liebesgeschichte kam nur ganz am Rande, in kleinen Dosen und hat die Geschichte so schön unterstützt und wurde nicht zu sehr aufgebauscht. Das hat mir richtig gut gefallen, da ich alles andere als zu gezwungen empfunden hätte. Das Buch spielt nämlich über einen relativ kurzen Zeitraum und das ist auch einer meiner Kritikpunkte:
So etwas sage ich wirklich nicht oft, aber die Geschichte hätte länger sein können. Gerade die erste Hälfte ist verhältnismäßig wenig passiert. Zumindest im Bezug auf den Plot. Als ich bei knapp der Hälfte war, hatte ich immer noch das Gefühl, dass man sich in der Einführungsphase befindet und nicht mitten in der Handlung.

Dennoch konnte Coldworth City mich insgesamt überzeugen. Das Lesen hat einfach total Spaß gemacht und es hat sich fast so angefühlt, als würde man eine Folge Agents of SHIELD oder so gucken. Das Gefühl beim Lesen hat bei mir einfach gestimmt und ich bin mir fast sicher, dass es nicht das letzte Mal gewesen ist, dass ich in die Welt von Coldworth City abgetaucht bin.

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