[Rezension] Monstermagie – Lisa Rosenbecker

Monstermagie ist eine Geschichte, die mir eher zufällig in die Hände gefallen ist.
Zwar hatte ich das Buch auf meiner Wunschliste stehen, weil ich über die Werke der Autorin schon vermehrt Positives gehört habe, allerdings hatte ich schon wieder total verdrängt, wann es erscheint und es demnach nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Dann habe ich das Buch jedoch bei Netgalley entdeckt und es spontan angefragt. Ein paar Stunden später hatte ich das Buch auf dem Kindle und mit dem Lesen begonnen.

Und was soll ich sagen? Ich war von Anfang an schockverliebt.

In Monstermagie geht es um Leah, die nach dem Tod ihres Freundes und Chefs Mr. Lambers sein Heim für Monster übernimmt. Monster, die niemand haben möchte, da sie alle ihre kleinen Macken haben. Eigentlich möchte Leah nur in Ruhe neue, liebevolle Zuhause für ihre Monster suchen, aber als merkwürdige Leute in ihrem Laden auftauchen und Unruhe stiften muss sie einsehen, dass Mr. Lambers in Dinge verstrickt war, die nicht nur für Leah gefährlich werden könnten, sondern auch für ihre Monster.

Mit Monstermagie hat Lisa Rosenbecker einen Roman geschaffen, der total ans Herz geht.
Von der ersten Seite an war ich von Leahs Geschichte fasziniert und sowohl der locker leichte Schreibstil der Autorin, der zunächst eine gemütliche, glückliche Atmosphäre schafft, als auch Leahs Monster haben mich um den kleinen Finger gewickelt. Alle Monster haben ihre kleinen Eigenarten und sind gerade dadurch absolut liebenswert. Die Autorin hat es wunderbar geschafft jedem Monster einen eigenen Charakter zu schenken und ich habe die ganze Bande sehr schnell ins Herz geschlossen.

Zunächst habe ich gedacht, dass Monstermagie bestimmt ein gemütlicher Roman werden würde, aber da habe ich mich gründlich getäuscht, denn relativ schnell geraten Leah und ihre Monster in ernsthafte Gefahr. Das hat wiederum dafür gesorgt, dass ich mitgefiebert habe und immer wieder überrascht war, welche Wendungen die Handlung einschlägt. Hier und da konnte die Autorin mich nicht nur überraschen, sondern auch (positiv) schockieren und vor allem habe ich gegen Ende ganz viele Tränen vergossen.

Aber auch, wenn mir die Handlung gut gefallen hat, so mochte ich vor allem die Charaktere besonders gerne. Zum einen selbstverständlich Leah, die einfach nur absolut sympathisch ist. Wie sie sich für ihre Monster einsetzt, wie sie an sich selbst zweifelt und doch immer irgendwie den richtigen Weg findet.
Neben Leah, aus deren Sicht das Buch hauptsächlich erzählt wird, gab es auch noch ein paar Kapitel aus einem zweiten Blickwinkeln, nämlich aus Blakes, der alles, was passiert, eigentlich erst so richtig ins Rollen bringt. Auch Blake mochte ich richtig gerne, wie Leah war er ein total realistischer Charakter, der sein Päckchen zu tragen hatte und versucht hat das Beste draus zu machen, beziehungsweise das Richtige zu tun, was auch mal schief geht.
Leah und Blake harmonieren als Hauptcharaktere ganz wunderbar miteinander und auch wenn die Handlung nur über wenige Tage spielt, so erschien mir ihre Beziehung dennoch nicht übereilt. Vielleicht lag das allerdings auch nur daran, dass ich die beiden sowohl einzeln als auch zusammen so gerne mochte. Die Liebesgeschichte ist zwar – wie ich fand – ein wichtiger Teil der Geschichte, aber man merkt, dass sie nicht zu viel Raum bekommen hat. Es gab Stellen die herrlich romantisch waren und die Herzklopfen verursachen, aber insgesamt haben sich weder Leah noch Blake in dieser Hinsicht zu sehr von ihren Gefühlen beeinflussen lassen. Beide konnten, trotz, dass sie sich verliebt haben, noch andere Prioritäten setzen und das hat mir richtig gut gefallen.
Abgesehen von den Hauptpersonen gab es aber auch noch Nebencharaktere, die mal mehr mal weniger wichtige Rollen hatten, die aber ebenfalls so nett und liebevoll gestaltet waren, dass man sie regelrecht mögen musste.

Fazit?

Ich glaube das ist eindeutig. Mich konnte Monstermagie voll und ganz überzeugen, ich möchte es hiermit noch einmal jedem ans Herz legen, der etwas für zauberhafte Geschichten übrig hat, die gleichzeitig durchaus spannend sind. Aufgrund dessen habe ich vor in nächster Zeit zu weiteren Werken der Autorin zu greifen, in der Hoffnung weitere Schätze zu entdecken!


Infos

Autor/in: Lisa Rosenbecker
Seiten: 362
Verlag: impress
Sprache: Deutsch
Reihe: -
Wertung: 5 Sterne

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