[Monatsrückblick] Oktober

Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass ich beinahe jeden Monatsrückblick so beginne, aber wow, wo ist denn bitte mal wieder die Zeit hin?

Im Oktober war einiges Los, zumindest in der zweiten Hälfte, was zum einen an der Buchmesse lag, aber vor allem daran, dass das neue – und schon mein mittlerweile fünftes, was ich absolut wahnsinnig finde, weil ich gefühlt gestern erst unwissend durch die Ersti-Woche gestolpert bin – Semester angefangen hat. Mein Stundenplan dieses Wintersemester ist eher semi-optimal, ich habe oft bis abends um 18 Uhr oder sogar bis 20 Uhr Uni und das im Dunklen nach Hause kommen schlaucht mich schon jetzt etwas, weil dunkel = müde.

Trotzdem habe ich es geschafft im Oktober einige Bücher zu lesen und zu hören, was aber wie gesagt vor allem der ersten Hälfte des Monats geschuldet ist. Und da ich schon wieder ins Plappern verfalle, fangen wir einfach mal ohne Weiteres an:

 

1. Strange the Dreamer von Laini Taylor (5 Sterne) 

Lazlo Strange, hauptberuflich Bibliothekar und Träumer, ist schon seit Jahren von der sagenumwobenen Stadt Weep fasziniert, genauer gesagt seit dem Tag, an dem er – und der ganze Rest der Welt – den wahren Namen der Stadt vergessen hat. Zurück blieb nur… Weep. Mit seiner Faszination steht Lazlo allerdings so ziemlich alleine da, bis eines Tages die legendären Tizerkane in Zosma auftauchen; Krieger aus Weep, die mit einem ganz besonderen Anliegen gekommen sind. Für Lazlo eine einmalige Chance endlich rauszufinden was tatsächlich mit Weep passiert ist vor all den Jahren – und warum er plötzlich anfängt von einem Mädchen mit blauer Haut zu träumen.

Den Anfang gemacht diesen Monat hat mein Reread von Strange The Dreamer. Ich habe das Buch noch aus dem September mitgenommen und Anfang des Monats lediglich beendet, aber mir hat mein Reread so so gut gefallen. Jedes Mal wenn ich über das Buch rede verfalle ich total ins Schwärmen; Strange The Dreamer ist einfach eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ich würde es am liebsten immer jedem in die Hand drücken, damit man gemeinsam fangirlen kann. Wenn ihr das Buch nicht kennt: Lest es. Lest es unbedingt. Laini Taylors Schreibstil ist wunderschön, die Geschichte dadurch trotz ihrer Länge so intensiv und spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann und wenn das nicht Grund genug ist, dann auf jeden Fall Lazlo, der einer der most precious characters aller Zeiten ist. Ehrlich, tut euch einfach einen Gefallen und lest dieses Buch. Es wird sich lohnen.

 

2. Muse of Nightmares von Laini Taylor (4,5 Sterne)

Zu Muse of Nightmares spare ich mir an dieser Stelle den Klappentext, da es sich um den zweiten Band zu Strange the Dreamer handelt und ich nicht spoilern möchte. Aber die Fortsetzung war beinahe so gut wie der erste Teil, sehr emotional und ich sollte lernen bei der Autorin den Prologen mehr Achtung zu schenken, denn holy shit hat mich das überrascht in welche Richtung das Buch ging. Da hatte ich absolut nicht mit gerechnet, aber ich war so so begeistert. So viel Liebe für diese Reihe 💙

 

3. Der Weltenexpress von Anca Sturm (3,5 Sterne)

Eine zauberhafte Geschichte, besonders für jüngeres Publikum. Ich habe beim Lesen ziemlich gemerkt, dass ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre, aber ich bin mir sicher, dass ich das Buch geliebt hätte, wenn ich jünger gewesen wäre. Ein wenig kam es mir vor wie Hogwarts auf Rädern.

Rezension || Der Welten-Express – Anca Sturm

 

4. Harry Potter and the Chamber of Secrets von Joanne K. Rowling (5 Sterne) 

Auch hier spare ich mir den Klappentext, denn wir ja wissen ja wohl alle worum es geht. Dieses Jahr wollte ich die Harry Potter Reihe auf englisch lesen, über den zweiten Band (beziehungsweise den Anfang vom dritten Teil) bin ich bisher aber nicht hinaus gekommen. What a failure.

Aber wie auch immer, nach Monaten habe ich dieses Buch endlich beendet und es ist halt Harry Potter. Ich liebe es. Früher war der zweite Band immer mein liebster, was mittlerweile definitiv nicht mehr der Fall ist – eine interessante Entdeckung, weshalb ich eigentlich umso gespannter bin, wie mir die restlichen Bände auf englisch und Jahre später gefallen, aber irgendwie kommen halt auch immer neue Bücher dazwischen.

 

5. The Lady’s Guide to Petticoats and Piracy von Mackenzi Lee (4,5 Sterne) 

Ein Jahr nach der großen, aufregenden Tour durch Europa mit ihrem Bruder und Percy versucht Felicity Montague endlich ihren Traum zu leben und Ärztin zu werden – allerdings will niemand in Edinburgh sie ausbilden. Als sie dann auch noch unerwartet einen Heiratsantrag bekommt, den sie ablehnt, hält sie nichts mehr dort. Kurzerhand flüchtet sie nach London zu Monty und Percy, um dort ihr Glück zu versuchen. Dann allerdings hört sie, dass der deutsche Arzt Alexander Platt eine Assistentin sucht – und Felicity glaubt, dass sie genau die richtige für den Job ist. Das einzige Problem? Sie muss irgendwie nach Deutschland kommen. Und dann wäre da noch Platts Verlobte Johanna, eine Kindheitsfreundin von Felicity, mit der es unschön auseinander ging. Bevor Felicity sich versieht steckt sie mitten drin im nächsten Abenteuer, in dem einige Gefahren auf sie lauern und das sie einmal durch halb Europa führt. 

Mein erstes Hörbuch für diesen Monat und eines der Bücher, auf das ich mich dieses Jahr am meisten gefreut habe. Zwar gefiel mir Felicitys Geschichte ein klein wenig schlechter als Montys, aber nichtsdestotrotz hat sie unglaublich viel Spaß gemacht, die Hörbuchsprecherin war wieder großartig und ich bin sicher, dass ich dieses Buch nicht zum letzten Mal gehört/gelesen haben werde. (Das Buch habe ich mir praktischerweise nämlich gerade bestellt, weil es beim großen A einfach unverschämt günstig war. Eigentlich wollte ich ja nur den Klappentext nachgucken, aber oh well. Wer kann da schon nein sagen?)

 

6. What if it’s us von Becky Albertalli und Adam Silvera (4 Sterne) 

Arthur und Ben treffen sich zufällig bei der Post; eine richtige meet-cute Situation – aber dann kommt alles anders. Die beiden verlieren sich aus den Augen und wie schwer es ist jemanden in New York widerrufenden, von dem man vielleicht den Namen weiß, vielleicht aber auch nicht, war beiden gar nicht klar, bis sie es versuchen. Aber sie schaffen es – nur um dann festzustellen, dass erste Dates nicht immer das non plus ultra sind. Oder zweite Dates. Oder dritte. 

Ich hatte gar nicht vor What if it’s us diesen Monat zu lesen, aber dann habe ich es als ich nach der Buchmesse auf den Zug gewartet habe in der Buchhandlung gefunden und musste es einfach mitnehmen – meine fetten Fantasy-Schmöker waren mir für die Rückfahrt nach zwei schönen, aber auch anstrengenden Tagen nämlich zu ernst. Eine leichte Lektüre war eher das, was ich brauchte und da lag ich mit What if it’s us genau richtig. Was wenig überraschend sein dürfte, denn es ist ja allgemein bekannt, dass Becky Albertalli und Adam Silvera großartige (Liebes-)Geschichten schreiben, die einen zum Lachen und ins schwärmen bringen. What if it’s us ist da keine Ausnahme. Es ist ein typisches Buch für die beiden Autoren, wenn man ihre anderen Werke kennt; es war leicht zu erraten wer welchen Part geschrieben hat. So langsam kommt bei mir das Gefühl auf, dass wenn ich einen Albertalli/Silvera gelesen habe, dann kennt man irgendwie ein Stück weit alle. Nichtsdestotrotz war What if it’s us einfach so herzerwärmend und lustig und insgesamt einfach… hach. Ihr wisst bestimmt was ich meine, wenn ihr von den Autoren schonmal was gelesen habt. Es ist ein richtiges feel good Buch, obwohl es sich auch mit ernsteren Themen beschäftigt.

Mein einziger Kritikpunkt: Ich bin kein Fan vom Ende. Aber ich habe aber auch schon viele positive Meinungen dazu gehört, also lasst euch davon nicht abschrecken, wenn ich sage, dass ich das Ende doof fand. Der Rest des Buches macht das mehr als wett.

 

7. Redwood Love: Es beginnt mit einer Nacht von Kelly Moran (3 Sterne) 

Der dritte und abschließende Teil der Redwood Love Reihe dreht sich um den ältesten O’Grady Bruder Drake und Zoe. Beide fangen langsam an über den Tod von Heather hinweg zu kommen, Drakes Frau und Zoes beste Freundin. Gemeinsam helfen sie sich durch die Trauer und stellen fest, dass da noch mehr ist. Aber was, wenn das alles zwischen ihnen kaputt macht? 

Der dritte Band war definitiv mein unliebster Teil der Reihe, was ich im Vorfeld schon befürchtet hatte. Mir gefiel die Situation in der die beiden Charaktere sich befinden einfach nicht so, ich fand es etwas befremdlich, dass Zoe und Drake sich ineinander verliebt haben. Und das nicht unbedingt deshalb, weil beide Heather so nahe standen, sondern viel mehr, weil Zoe schon immer in Drake verliebt war. Zwar wird das im Buch nicht direkt impliziert, aber für mich klingt das fast so, als wäre Zoe nur die zweite Wahl. Er sieht sie erst, als Heather weg ist. Außerdem ist beiden ziemlich schnell klar, dass sich mehr zwischen ihnen anbahnt, womit das Konfliktpotential denkbar gering ist. Mir lief in dem Buch trotz ein, zwei kleiner Probleme, die die Hauptcharaktere hier und da haben, insgesamt einfach alles zu glatt. Es war fast schon langweilig. Das einzige, was mir nach wie vor gefallen hat war der Kleinstadtcharme, auch, wenn selbst der langsam anfing mir auf die Nerven zu gehen.

 

8. Shadow and Bone von Leigh Bardugo (4 Sterne) 

Als nächstes habe ich endlich Shadow and Bone beendet. Auch hier weiß glaube ich jeder grob worum es geht, nicht wahr? Das Hörbuch war jedenfalls mein fünfter Anlauf oder so – und mir gefiel das Buch richtig gut! Ich habe gleich mit dem zweiten Teil angefangen, ebenfalls als Hörbuch und hoffe bis King of Scars erscheint mit der Trilogie durch zu sein. Wird ja auch mal Zeit.

 

9. The Dreadful Tale of Prosper Redding von Alexandra Bracken (4 Sterne) 

Prosperity Oceanus Redding ist nicht nur mit einem schrägen Namen gestraft, sondern auch mit seiner Familie, deren Stammbaum sich bis zu den Pilgern zurückverfolgen lässt und die überaus erfolgreich ist. Zu erfolgreich um wahr zu sein? So sieht es aus, denn Prospers Ur-Ur-Ur-Was-auch-immer hat einen Deal mit einem Dämon geschlossen. Einem Dämon mit dem ausgerechnet Prosper sich jetzt herumschlagen darf, denn Alastor hat sich in seinem Körper eingenistet und legt es darauf an Prosper ebenfalls zu einem Deal zu überreden. 

Endlich kam ich mal wieder dazu ein Buch von Alexandra Bracken zu lesen! Ich mag die Autorin unglaublich gerne und bin echt froh, dass ich mir Prosper Redding endlich zugelegt habe, denn das Buch war perfekt für diesen Monat. Ein bisschen spooky, unglaublich witzig und einfach nur unglaublich gute Unterhaltung. Normalerweise markiere ich in Büchern wenn dann Zitate die mir gut gefallen, aber hier habe ich tatsächlich einfach alle lustigen Stellen markiert. Ehrlich, der Humor in diesem Buch ist grandios, obwohl es Middle Grade ist und damit einen etwas jüngeren Protagonisten hat. Ich freue mich jedenfalls riesig auf den nächsten Band, der im Februar erscheint, denn ich will unbedingt wissen wie es mit Prosper, Nell, Toad und Co. weitergeht.

 

10. Die Krone der Dunkelheit von Laura Kneidl (3 Sterne) 

Neben Redwood Love: Es beginnt mit einer Nacht mein größter Flop diesen Monat. Mich konnte das Buch nicht so wirklich begeistern, den Hype kann ich echt nicht nachvollziehen.

Rezension || Die Krone der Dunkelheit – Laura Kneidl

 

11. How to be a Girl: stark, frei und ganz du selbst von Julia Korbik (4 Sterne) 

Und dann sind wir auch schon beim letzten Buch, das ich im Oktober gelesen habe. Hierzu wird in den nächsten Tagen noch eine Rezension kommen, deshalb möchte ich gar nicht so viel dazu sagen, aber die Wertung lässt es ja schon vermuten: Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen. Die Autorin spricht einige wichtige Themen an, für mich persönlich war nicht viel Neues dabei, aber ich hätte dieses Buch wahnsinnig gerne meinem Vergangenheits-Ich in die Hand gedrückt, das hätte nämlich einiges daraus mitnehmen können. Für jüngere Mädchen (und Jungs) also eine große Empfehlung.

Auch einziehen durften diesen Monat natürlich wieder ein paar Bücher, meine Ausbeute seht ihr auf dem Bild. Ich hoffe ich habe an alle Bücher gedacht, denn dieses Mal habe ich tatsächlich nicht Liste geführt und ein paar eBooks (unter anderem Die Schwestern von Mitford Manor von Jessica Fellowes oder NSA von Andreas Eschbach) waren auch noch dabei, die natürlich nicht abgebildet sind. Dadurch, dass ich diesen Monat gar nicht aufgeschrieben habe, was ich eigentlich alles gekauft habe, kam es mir ursprünglich gar nicht so viel vor, aber als ich die Bücher dann alle für das Foto rausgesucht habe, hat sich ein klitzekleines bisschen das schlechte Gewissen gemeldet. Vor allem, weil ich ein paar Bücher, die ich im Oktober unbedingt hatte schaffen wollen, weil sie so gut in den Herbst und zu Halloween passen, nicht geschafft habe. Emily Bones stand beispielsweise ganz oben auf meiner Herbst-Lese-Liste und ich kam einfach nicht dazu, obwohl es gerade an Halloween ganz wunderbar gepasst hätte und mittlerweile fängt bei mir schon langsam die Weihnachtsstimmung an.

Apropos Weihnachten: Was sind denn eure Empfehlungen für weihnachtliche Bücher? Ich hatte letztes Jahr schon versucht weihnachtliche Bücher zu lesen, bin aber kolossal gescheitert. Geschafft hatte ich zwei, nämlich Der Weihnachtosaurus und A Boy Called Christmas. Zu letzterem steht der Rest der Reihe auf dem Plan, aber ansonsten habe ich absolut keine Ahnung, welche Literatur gut zum Winter oder Weihnachten passt, über ein paar Vorschläge würde ich mich also freuen 🙂

Aber ich bin komplett abgeschweift, denn eigentlich sollte es ja um den Oktober gehen. Über meine gelesenen Bücher habe ich gesprochen, aber was ihr da noch nicht seht sind die Bücher, die ich gerade lesen und dementsprechend mit in den November nehme.

Zum einen wäre da Kingdom of Ash von Sarah J. Maas, das ich im Augenblick am meisten lese. Die anderen Bücher werden eher nebenbei gelesen, wenn ich Lust darauf oder Zeit habe. Meistens scheitert es an letzterem. Kingdom of Ash gefällt mir nach rund 350 Seiten im übrigen richtig gut, ich habe ganz vergessen wie viel mir diese Reihe und diese Charaktere doch bedeuten und ich bin fleißig am Zitate und Stellen markieren und war schon mehrmals den Tränen nahe, weil das Buch echt nicht ohne und sehr emotional ist. Wahrscheinlich werde ich noch eine halbe Ewigkeit für das Buch brauchen, weil es einfach mal unglaubliche 980 Seiten hat, aber nichtsdestotrotz freue ich mich jeden Tag drauf weiter zu lesen und zu schauen wohin diese letzte Reise die Charaktere führt.

Außerdem habe ich, weil Friederike von Buch & Gewitter so unglaublich von der Reihe geschwärmt hat, mit dem ersten Band von den Chroniken der Weitseher von Robin Hobb angefangen, nämlich mit Die Gabe der Könige. Gelesen habe ich ungefähr hundert Seiten und bisher gefällt das Buch mir recht gut, ich mag den Erzählstil unseres Protagonisten Fitz und bin gespannt was noch so alles auf ihn wartet, denn bisher habe ich mich noch ziemlich in der Einführungsphase befunden, ich glaube aber so langsam wird es spannender.

Und schließlich lese ich noch Die Schwester von Mitford Manor von Jessica Fellows. Ich habe rund ein Viertel des Buches hinter mir und ich muss sagen, bisher reißt es mich nicht vom Hocker, das habe ich mir definitiv spannender vorgestellt. Trotzdem werde ich natürlich weiterlesen, aber wenn ich ehrlich bin, dann steht das Buch im Augenblick eher weiter unten auf meiner Lese-Prioritätenliste und ich nehme es eigentlich nur zur Hand, wenn ich gerade lieber am Kindle lesen möchte, als ein richtiges Buch in der Hand zu halten.


So, das war es lesetechnisch glaube ich bei mir diesen Monat. Ich bin sehr zufrieden damit was ich gelesen habe und vor allem freue ich mich, dass ich im Oktober so tolle Fantasybücher gelesen und angefangen habe, nachdem ich das letzte halbe Jahr eher weniger Fantasy gelesen habe.

Aber auch blogtechnisch lief es im Oktober ausgesprochen gut. Ich weiß nicht wo meine Motivation her kommt, aber im Augenblick tue ich unglaublich gerne was für den Blog, schreibe Beiträge und schaffe es tatsächlich mal voraus zu planen. Wenn ich die Zeit habe wird vielleicht auch ein wenig am Design rumgespielt, aber das steht noch in den Sternen.

Da ich diesen Monat also tatsächlich mal mehr als meine üblichen drei Beiträge geschrieben habe, dachte ich ich liste einfach mal auf, was im Oktober so auf dem Blog passiert ist:

Den Anfange gemacht hat mein Monatsrückblick September. Logisch. Was auch sonst?

Es folgte mein TBR für den Oktober und die erste Rezension, nämlich zu 175 Tage mit dir von Tina Köpke, das ich schon im August gelesen habe (glaube ich). Das Buch ist auf jeden Fall großartig, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Anschließend gab es eine Empfehlung mit Herbstbüchern und den Finally Fall Tag. Ich habe den Herbst diesen Monat auf dem Blog echt genutzt, war total in Herbststimmung und bin jetzt ehrlich gesagt fast traurig, dass er gefühlt schon vorbei ist und langsam die Vorfreude auf den Winter und Weihnachten beginnt. Der Oktober war eindeutig zu kurz.

Eine der (für mich) überraschendsten Rezension gab es diesen Monat mit Are We All Lemmings and Snowflakes? von Holly Bourne. Ich ändere nur selten im Nachhinein meine Meinung über ein Buch, aber bei diesem war das der Fall und je länger ich darüber nachgedacht habe, desto besser gefiel es mir. Wie oben bereits verlinkt habe ich auch Der Welten-Express und Die Krone der Dunkelheit rezensiert, sowie Mein Buch von Katja Scholtz.

Außerdem – und damit kommen wir zum letzten Beitrag – stand wie ebenfalls schon erwähnt im Oktober die Frankfurter Buchmesse an und auch dazu hatte ich es mir nicht nehmen lassen wollen einen kleinen Beitrag zu schreiben, denn für mich war es das erste Mal als Blogger auf der Messe und dementsprechend aufregend war das Ganze.

Das macht zehn Beiträge im Oktober, was für mich wirklich viel ist. Normalerweise schreibe ich vielleicht die Hälfte. Ich habe keine Ahnung wo auf einmal diese Freude am Blog herkommt, aber ich genieße es total und erfreue mich dran solange es anhält. Man fällt noch früh genug wieder in einen Blog-Slump oder wie auch immer man das Äquivalent zum Reading Slump nennen möchte.


Ich schreibe schon wieder viel zu viel, die Wortzahl in der Ecke unten links fängt langsam an mich strafend anzugucken. Ich wünsche diese Wörter würden für den NaNoWriMo zählen, an dem ich mich dieses Jahr (wieder einmal) versuchen möchte. Aufgrund von Uni, die halt nunmal vorgeht, habe ich keine Ahnung wie viel ich tatsächlich zum Schreiben kommen werde, aber ich möchte es zumindest versuchen, denn diese eine Geschichte geistert (haha! Ein Wortspiel, es geht nämlich unter anderem um Geister 😅) mir seit über einem Jahr im Kopf herum. Die letzten Tage habe ich versucht einen etwas besseren Überblick über die Welt und die Charaktere zu kriegen, damit ich ausnahmsweise wenigstens mal halbwegs auf den NaNo vorbereitet bin, aber da liegt trotzdem noch einiges an Arbeit vor mir. Arbeit, auf die ich mich total freue, denn bei dem Projekt handelt es sich um eine absolute Herzensgeschichte und ich kann es gar nicht abwarten endlich mit dem Schreiben loszulegen.

Macht ihr beim NaNoWriMo mit? Wenn ja dann schreibt doch mal wie ihr heißt, wenn ihr mögt, dann kann man gegenseitig den Fortschritt verfolgen und sich anfeuern 🙂 Mich findet man da – wie eigentlich überall – als traumrealistin.

Da ich dieses Jahr den NaNoWriMo etwas ernster nehmen und mich tatsächlich ein wenig auf’s Schreiben konzentrieren möchte weiß ich noch nicht wie viel ich zum Lesen komme. Deshalb bin ich am Überlegen, damit der Blog im November nicht brach liegt, eine kleine Beitragsreihe zu meinen Schreibfortschritten im November zu machen, je nachdem wie gut oder schlecht es läuft und wie die Laune so ist. Wir werden sehen. Erst einmal muss es endlich November werden. Während ich diesen Beitrag tippe ist es übrigens ungefähr 23 Uhr und ich weigere mich vor Mitternacht anzufangen, was ja, das gebe ich zu, etwas wahnsinnig ist, zumal ich am nächsten Tag morgens um 8 Uhr Uni habe, aber der NaNo ist nur einmal im Jahr und die letzten Jahre hatte ich Anfang des Monats nie Zeit oder war auch nur halbwegs vorbereitet und ich bin einfach so aufgeregt und freue mich so endlich in meine Geschichte einzutauchen und mit dem Schreiben zu beginne. Und ja, an der Länge des Satzes merkt man eindeutig die Uhrzeit. Es ist also fragwürdig wie qualitativ hochwertig was auch immer wird, das ich heute Nacht noch fabriziere. In dem Sinne wünsche ich euch einen schönen Feiertag, wenn ihr zu denen gehört die Allerheiligen und nicht Reformationstag frei habt und einen guten Start in den November und wenn ihr am NaNo teilnehmt, dann haut in die Tasten!

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