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21 Bücher…

Happy Birthday to me! Irgendwie hört sich 21 Jahre viel älter an als ich mich fühle, was ich grundsätzlich nicht schlimm finde, denn Hauptsache man fühlt sich jung, nicht wahr? Und außerdem dachte ich, dass heute ein guter Tag wäre um all die Bücher mit euch zu teilen, die mich in den letzten 21 Jahren begleitet haben – oder zumindest ein paar davon, denn wie der Titel dieses Beitrags schon vermuten lässt, habe ich mich auf einundzwanzig Bücher/Reihen begrenzt, denn ansonsten wäre ein Drittel ja bereits mit der Herzensreihe belegt und das wäre ja langweilig.

Die Bücher sind nicht nach Lieblingsgrad, aber doch hauptsächlich chronologisch geordnet. Einen hohen Stellenwert haben sie alle in meinem Herzen, sonst würde ich diese Bücher hier nicht nennen und es fiel mir schwer sie in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen, weshalb diese Liste zwar grundsätzlich chronologisch angelegt ist, aber das ist nicht abschließend.

Und da dieser Beitrag vermutlich lang genug wird legen wir jetzt einfach mal los 🙂

 

1. Harry Potter von Joanne K. Rowling 

Ich fange mal groß an und nennen das Offensichtlichste auf dem ersten Platz, womit ich die chronologische Ordnung gleich mal durcheinander bringe, aber was soll’s. Die Harry Potter Bücher waren, wie bei so vielen, nun einmal die ersten Bücher, die ich bewusst geliebt habe und ich kann gar nicht zählen, wie oft ich sie gelesen habe. Ich bin mir nicht ganz sicher, wann ich die Bücher zum ersten Mal gelesen habe, aber es muss irgendwann in der dritten oder vierten Klasse gewesen sein und ich fand die Reihe so zauberhaft, dass ich nachdem ich den letzten Band gelesen habe gleich von vorne angefangen habe. Mein liebster Teil war immer der zweite, warum weiß ich gar nicht so genau, aber vermutlich lag es zum Teil daran, dass Ginny viel darin vorkam – ich bin nämlich großer Fan der Buch-Ginny, was unter anderem dem geschuldet ist, dass ich als ich kleiner war mit einer Freundin immer Harry Potter gespielt habe und da sie schon Hermine war, war Ginny meine beste Alternative und irgendwie ist dieser Charakter mir dadurch umso mehr ans Herz gewachsen.

Fun Fact: Die Harry Potter Ausgaben, die bei mir im Regal stehen, habe ich gar nicht alle gelesen. Meine Mama hat die Bücher damals mit mir alle nacheinander aus der Bücherei ausgeliehen und als ich älter wurde habe ich mir nach und nach eigene Ausgaben angeschafft, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich Harry Potter dann schon so oft gelesen, dass ich ein paar meiner eigenen Bücher gar nicht gelesen habe. Und das macht mich irgendwie immer noch etwas traurig, weswegen ich gerade daran arbeite wenigstens die englischen Ausgaben endlich mal zu lesen.

 

 

2.  Märchen 

Machen wir mit einer zweiten recht offensichtlichen Sache weiter, nämlich meinem Märchenbuch. Irgendwie hatte ich immer eine Vorliebe für die düsteren Märchen wie Ritter Blaubart und Die kleine Meerjungfrau oder Die roten Schuhe. Fragt mich nicht warum, das kann ich mir genauso wenig erklären wie meine Liebe zu Crime Serien, aber irgendetwas lief anscheinend schon damals falsch in meinem Kopf. Jedenfalls lese ich diese Märchen auch heute immer wieder nochmal gerne oder blättere einfach nur durch mein großes Märchenbuch.

 

 

3. Weißt du eigentlich wie lieb ich dich habe

Eher ein Büchlein, als ein Buch und dazu noch eines, an das ich mich kaum erinnern konnte, bis ich es letztens wiedergefunden habe. Allerdings ist der Spruch »Bis zum Mond und wieder zurück« ein kleiner Herzensspruch, der bei mir hängen geblieben ist und den ich sehr schön finde.

 

4. Conni

Die Conni-Bücher hatte ich schon gar nicht mehr auf dem Schirm, bis meine Mama mich daran erinnert hat. Daraufhin habe ich die Bücher erst einmal gegoogelt, weil mir ein Titel partout nicht eingefallen ist und ich habe mit Erstaunen festgestellt, wie viele Bücher für verschiedene Altersgruppen es von Conni gibt. Zum einen natürlich die Hefte für ganz kleine Kinder, die ich damals auch geliebt habe und aus denen ich einige Sachen vermutlich nie vergessen werde (zum Beispiel, dass man sich den Fuß brechen kann, wenn man von der Rutsche des Hochbetts blöd gegen die Wand rutscht oder so), aber auch für ältere Kinder gibt es Conni in verschiedenen Versionen, sodass diese Figur einen lange begleiten kann und quasi mit einem aufwächst, was ich einfach nur großartig finde. So viele Conni-Bücher wie heutzutage gab es nicht, als ich irgendwann in der Grundschule aufgehört habe die Bücher zu lesen, aber ich weiß noch, dass ich auch die Bücher über die „größere“ Conni geliebt habe und ehrlich, ich finde das Konzept genial die Figur mit aufwachsen zu lassen.

 

5. Leselöwen 

Stellvertretend für das erste Buch, das ich je alleine gelesen habe, nenne ich einfach mal die Leselöwen Bücher allgemein. Ich kann mich nämlich um’s Verrecken nicht mehr an den Titel erinnern und das macht mich etwas traurig. Ich weiß nämlich noch genau wie verdammt stolz ich damals war, als ich den ersten Satz allein entziffern konnte und dann die erste Seite und hach, was war das Lesen damals in der ersten Klasse schon aufregend. Ich habe schon immer gerne gelesen, seit ich das Lesen gelernt habe und die Leselöwen waren nur der Anfang einer sehr, sehr langen Reihe von Geschichten, die ich regelrecht verschlungen habe. Wenn ich Goodreads Glauben schenken darf und meinem Gedächtnis, denn ich habe sicherlich ein paar Bücher hier und da vergessen, dann habe ich um die tausend Bücher gelesen in meinem Leben. Wenn man die ganzen Rereads dazuzählt, dann kommt das sicher hin und ist eine Summe, die mich etwas staunend zurücklässt.

 

6. Lola – Isabel Abedi 

Die Lola-Reihe von Isabel Abedi habe ich besonders schön in Erinnerung, denn ich habe die Bücher damals mit meinen Eltern zusammen gelesen; immer abwechselnd hat einer von uns vorgelesen. Wir sind – wenn ich mich Recht erinnere – bis zum fünften Band gekommen und haben zusammen so viel lachen müssen, dass diese Bücher ein absolutes Highlight meiner Kindheit sind.

 

 

 

7. Nach dem Sommer – Maggie Stiefvater 

Mit Nach dem Sommer entfernen wir uns jetzt von den Kinderbüchern und bewegen uns in den Jugendbuch-Bereich. Nach dem Sommer habe ich schätzungsweise in der sechsten Klasse gelesen und war lange, lange Zeit mein absolutes Lieblingsbuch und auch heute noch zähle ich Maggie Stiefvater zu meinen liebsten Autorinnen. Die Geschichte um Sam und Grace hat mich damals einfach berührt, war das erste Buch, bei dem ich bewusst den Schreibstil irgendwie besonders und zwar besonders schön fand und hach, dieses Buch weckt noch heute einfach heimelige Gefühle in mir. Es war das erste Jugendbuch, das ich geliebt habe und auch, wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich es heute auch noch lieben derart lieben würde, so wird es doch immer ganz, ganz weit oben auf der Liste mit Lieblingsbüchern stehen.

Noch ein Grund, weshalb ich Nach dem Sommer vermutlich so geliebt habe, ist dass ich das Buch nicht allein geliebt habe, sondern von einer Freundin ausgeliehen hatte, die ebenfalls total begeistert war und diese gemeinsame Begeisterung über ein Buch war einfach mal etwas völlig anderes, als ein Buch im stillen Kämmerlein zu lesen und sich alleine damit zu beschäftigen.

 

8. Die Beschenkte – Kristin Cashore

Gleiche Freundin, genauso gute Buchempfehlung: Die Beschenkte habe ich so, so oft gelesen, meine Taschenbuchausgabe sieht richtig geliebt aus, was unter anderem daran liegt, dass ich es alleine aus Mangel an Lesestoff im Urlaub zweimal hintereinander gelesen habe. Ich frage mich bis heute, was ich mir dabei gedacht habe für zehn Tage Urlaub nur zwei der drei Bücher mitzunehmen, aber hey, immerhin habe ich deshalb eines meiner damaligen Lieblingsbücher noch öfter gelesen. Katsas Geschichte hat mich damals wahnsinnig begeistert, sie war so ein starker Charakter und zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht viele Fantasybücher gelesen, sodass das etwas völlig neues war. Vermutlich war Katsa für mich damals das, was für viele heute Celeana/Aelin ist.

 

9. Feuer und Stein – Diana Gabaldon 

Ach ja, Outlander. Hach. Ich gebe zu, ich habe diese Reihe viel, viel zu früh gewesen. In der siebten Klasse oder so?Ich meine mich zu erinnern den dritten Band in der siebten Klasse mit auf Klassenfahrt gehabt zu haben. Ich war jedenfalls eindeutig zu jung für einige der Szenen, aber das hat mich nicht daran gehindert das Buch, beziehungsweise die Reihe zu lieben. Lustigerweise habe ich nicht einmal mit dem ersten Band angefangen, sondern mit dem zweiten, denn Mama hatte nur Band zwei, drei und vier zuhause rumstehen und ungeduldiges Kind, das ich nun einmal war, dachte ich mir »Was soll’s?« Und geschadet hat es meiner Liebe für diese Reihe und diese Charaktere auch nicht. Outlander ist auch nach wie vor einer der Gründe, warum ich irgendwann einmal unbedingt nach Schottland reisen möchte, warum ich immer wieder froh bin heutzutage zu leben und nicht viel früher und außerdem ist es einfach großartig, wenn die Verfilmung zu einer geliebten Reihe gelungen ist und das ist hier definitiv der Fall. Wie oft ich die Bücher gelesen habe, ist mir erst aufgefallen, als ich die erste Staffel gesehen habe und feststellen durfte, dass ich einige Dialoge fast mitsprechen konnte, weil sie dem Buch so ähnlich waren. Es war großartig, wirklich. Das einzige, was schade ist, ist, dass die Reihe nach dem dritten Band für mich etwas den Reiz verloren hat, aber auch das tut meiner Liebe zu Outlander im allgemeinen keinen Abriss.

 

10. Edelsteintrilogie – Kerstin Gier

Die Edelsteintrilogie liebe ich nicht nur wegen Kerstin Giers unvergleichlichem Humor, sondern vor allem, weil es die erste Reihe war, von der ich mehr wollte. Dank Rubinrot und Co. habe zum ersten Mal Fanfictions für mich entdeckt und das hat mir praktisch eine völlig neue Welt eröffnet. Ich habe mich einige Zeit lang sehr exzessiv auf Myfanfiction herumgetrieben, irgendwann selber angefangen Fanfictions zu schreiben und schließlich auch eigene Geschichten. Ohne diese Fanfictions wäre ich vermutlich nie derart ins Schreiben abgerutscht und allein deswegen wird Rubinrot immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben, denn das Schreiben würde ich wirklich nicht mehr missen wollen, auch, wenn es einen manchmal in die Verzweiflung treiben kann 🙂

 

 

 

11. Du oder das ganze Leben – Simone Elkeles

Du oder das ganze Leben hat nicht nur einen unfassbar kitschigen Titel, das Buch ist ein wandelndes Klischee. Aber ich habe es so, so geliebt und das sieht man dem Buch auch an. Eigentlich knicke ich Buchrücken nicht, aber Du oder das ganze Leben ist um ein paar liebevolle Knicke nicht drum herum gekommen. Ich habe vorhin noch einmal in diesem Buch hinein gelesen und war schockiert, wie plump es geschrieben ist. Ich frage mich wirklich, wie ich diese Geschichte so lieben konnte, wo sie so unfassbar schlecht geschrieben ist, aber Tatsache ist, dass ich es nun einmal geliebt habe und mit dieser Reihe viele spaßige Lesestunden verbracht habe – weshalb ich es vermutlich einfach nie wieder aufschlagen sollte, um diese sehr positive Erinnerung nicht durch eine negative zu ersetzen 😀

 

12. Verliebe dich nie in einen Rockstar – Teresa Sporrer 

Diese Reihe, Leute, diese Reihe. Ich habe hier stellvertretend nur den ersten Band genannt, aber es ist die ganze Reihe gewesen, die ich hoch und runter gelesen habe. Kein Witz, hoch und runter. War ich mit einem Band fertig kam der nächste und wenn ich mit der Reihe durch war ging es von vorne los. Ich habe diese Bücher mehr als geliebt. Zum einen fand ich Teresa Sporrers Humor großartig, ihre Charaktere waren meistbietend herrlich schlagfertig und, vielleicht einer der größten Punkte, sie hat mir durch diese Geschichten ein Musikgenre gezeigt, dass ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Ich war nicht so in der Alternative-Rock-was-auch-immer-Szene unterwegs (Musikgenres kann ich so gar nicht einteilen, okay? Ich weiß), aber diese Reihe hat mir einen Haufen guter Songs und Bands präsentiert und hach, ich liebe Zoey und ihre Clique noch heute.

Gelesen habe ich die Reihe übrigens zunächst nicht einmal als „richtige“ Bücher, sondern ebenfalls auf Myfanfiction, wo ich mit dem sechsten Band begonnen hatte, bevor ich durch eine nette Nachfrage an die Autorin an die ersten fünf Teile gelangt bin, bevor die Bücher überhaupt bei Carlsens Impress Verlag untergekommen sind. Umso schöner fand ich es später diese Geschichten, die mir so viel bedeutet haben, zumindest teilweise im Regal stehen haben zu können.

 

13. Emily Lives Loudly – Tanja Voosen 

Und dann machen wir gleich mal weiter mit einem Buch aus dem Impress Verlag, denn Emily Lives Loudly war tatsächlich das erste eBook, das ich auf meinem Kindle gelesen habe. Also meinem ersten Kindle, der eigentlich nur zum Ausprobieren gedacht war, weshalb ich das günstigste Modell gewählt hatte, mittlerweile bin ich so überzeugt von eBooks, das ich auf meinen Paperwhite nie wieder würde verzichten wollen. Emily Lives Loudly war jedenfalls wie gesagt mein erstes eBook und es hat mich auf eine gute Art an Verliebe dich nie in einen Rockstar erinnert. Emily Lives Loudly war zwar mein erstes Buch von Tanja Voosen, aber bei weitem nicht mein letztes, denn die Mischung aus Humor und ein bisschen Drama und Teenie-Movie-Highschool-Klischees hatte es mir so angetan, dass ich seitdem einfach alles von Tanja lese. EBooks werden grundsätzlich am Erscheinungstag gekauft und gelesen, weil ich immer total heiß auf neuen Lesestoff von einer meiner liebsten neusten Autorinnen bin und mittlerweile freue ich mich umso mehr auch ein paar „richtige“ Bücher im Regal stehen haben zu können, so wie ihre aktuellste Erscheinung My First Love. Jedenfalls werde ich meinem Vergangenheits-Ich immer dankbar sein, dass es ausgerechnet dieses eBook zufällig als erstes eBook ausgewählt hat.

 

 

 

14. The Originals – Cat Patrick 

The Originals ist das erste englische Buch, das ich je durchgelesen habe. Zwar hatte ich mehrere Anläufe gestartet Harry Potter auf englisch zu lesen, aber durchgezogen habe ich es nie, weil es mir schlichtweg zu anstrengend war auf englisch zu lesen, immerhin war mein Wortschatz damals noch nicht so groß und die Übung fehlte einfach. The Originals war in der Hinsicht eine gute Wahl, als dass ich bereits zwei deutsche Veröffentlichungen der Autorin sehr mochte, es nicht allzu fantasylastig war und außerdem recht kurz. Mittlerweile kann ich mir gar nicht vorstellen nicht auf englisch zu lesen, aber damals war ich einfach wirklich, wirklich stolz auf mich ein Buch in einer Fremdsprache beendet und verstanden zu haben.

 

15. Das Schicksal ist ein mieser Verräter – John Green 

Ich vermute mal zu diesem Buch muss ich nicht viel sagen, schließlich ist die Liebe für Das Schicksal ist ein mieser Verräter weit genug verbreitet. Ich war schon immer emotional, was Bücher angeht, ich weine leicht mal, aber John Green hat das mit diesem Buch noch einmal auf eine neue Stufe gehoben. Ich habe mir fast die Augen aus dem Kopf geheult, wirklich. Das Buch war so emotional, dass ich gar nicht anders konnte als es ins Herz zu schließen und ich habe so oft davon geschwärmt, dass ich sogar meinen Papa dazu bekommen habe es zu lesen. Mittlerweile ist das Buch auf meiner Lieblingsbuchliste etwas nach unten gerutscht, aber es hat eine ziemlich lange Zeit unangefochten die Nr. 1 eingenommen, in die Länge gezogen noch davon, dass ich den Film so, so großartig fand.

 

16. Die Chroniken der Unterwelt – Cassandra Clare

Die Chroniken der Unterwelt nenne ich an dieser Stelle einfach mal stellvertretend für alle Bücher von Cassandra Clare. Auch in dieses Fandom bin ich durch Myfanfiction und eher durch Zufall gerutscht und das auch etwas spät, aber auch jetzt, Jahre später, kann ich einfach nicht anders, als jede Neuerscheinung der Autorin zu kaufen. Cassandra Clare und ihre Shadowhunter haben einfach irgendetwas an sich, das süchtig macht und mich nie vollständig loslässt, obwohl ich weder den Film noch die Serie mag und auch durchaus Schwächen in den Büchern sehe. Und trotzdem… irgendwas haben diese Bücher, dass ich immer wieder auf sie zurückkomme. Ich kann es bei bestem Willen nicht benennen, aber irgendwas macht Cassandra Clare definitiv richtig.

 

17. Throne of Glass/ A Court of Thornes And Roses – Sarah J. Maas 

Noch ein Fandom, in das ich eher spät reingerutscht bin und zugegeben, ich habe schon einmal in einem Blogpost erörtert, warum ich mittlerweile das Gefühl habe, dass Sarah J. Maas‘ Bücher nicht mehr unbedingt etwas für mich sind, aber nichtsdestotrotz hat mich damals das Fandom an sich total begeistern können. Es gibt so viel Fanart, so viele Theorien und so weiter und einfach, dass man die Freude an den Büchern überall verbreitet gesehen hat, hat mich so mitgerissen und war fast schon der größte Spaß an der Sache, wie ich finde. Der ganze Hype um die Bücher haben einfach dafür gesorgt, dass man das Gefühl hat man steht mit seiner Liebe zu diesem Buch nicht alleine dar und das ist schließlich eine der Sachen, die ich am Lesen und auch Bloggen am liebsten mag. Mittlerweile steht Sarah J. Maas also eigentlich mehr symbolisch auf der Liste, aber nichtsdestotrotz hat sie dadurch ihren Platz hier irgendwie verdient. Außerdem ist A Court of Mist and Fury immer noch eines der besten Bücher ever und ich werde nach wie vor einfach so tun, als würde alles danach nicht existieren 🙂

 

 

18. Der Besuch der alten Dame – Friedrich Dürrenmatt 

Der Besuch der alten Dame war die erste Schullektüre, die ich richtig, richtig gut fand. Gelesen habe ich das Werk in der neunten Klasse und bisher war Dürrenmatt der einzige Autor, den ich durch die Schule kennengelernt habe, der mich so begeistern konnte, dass ich ein anderes seiner Werke freiwillig gelesen habe. Ich greife allgemein eher selten zu Klassikern, aber Der Besuch der alten Dame hatte irgendwie einfach was, ich kann es jetzt im Nachhinein gar nicht mehr richtig beschreiben, aber auch Die Physiker von Dürrenmatt hat mir richtig gut gefallen.

 

19. Unterm Rad – Hermann Hesse 

Und da ich gerade bereits meine liebste Deutschlektüre genannt habe und es hier ja die ganze Zeit nur um Lieblingsbücher geht, gestalten wir es gegen Ende nochmal ein wenig abwechslungsreicher und reden mal über die schlechteste Schullektüre, die mir in Erinnerung geblieben ist. Ich habe Unterm Rad so, so sehr gehasst. Selten musste ich mich so durch ein Buch durchquälen. Immerhin habe ich es durchgelesen, was ich nicht von allen Schullektüren behaupten kann, aber es ist dennoch definitiv unangefochten auf Nr.1 der übelsten Lektüren, die ich je lesen musste. Leider war es keines dieser Bücher, das besser wird, wenn man im Unterricht drüber spricht, wie es zum Beispiel Das Muschelessen für mich war, eher im Gegenteil. Die ganze Unterrichtseinheit hat eher dafür gesorgt, dass ich Hesse bisher komplett abgeschworen habe.

 

20. The Great Gatsby – F. Scott Fitzgerald 

Weiter geht’s mit noch einer Schullektüre, dieses Mal einer aus dem Englischunterricht. The Great Gatsby habe ich erst in der Oberstufe gelesen. Wir haben das Buch regelrecht auseinander genommen und obwohl ich das Buch teilweise durchaus anstrengend zu lesen fand, so fand ich doch die ganze Diskussion um das Buch und die Charaktere herum spannend, vor allem auch deshalb, weil die goldenen Zwanziger eine interessante Zeit sind, wie ich finde. Außerdem liebe ich den neueren Film mit Leonardo DiCaprio, hauptsächlich wegen der Stimmung und der Kleidung, aber auch wegen des Soundtracks. The Great Gatsby war einfach ein positives Gesamtpaket für mich und ich freue mich, dass ich mir letztens endlich mal eine hübschere Ausgabe gekauft habe, denn die, die ich damals in der Schule gelesen habe war durchaus hässlich und es geht natürlich nicht, dass ich einen meiner liebsten Klassiker nur mit unschönem Cover im Regal stehen habe, nicht wahr?

 

21. Six of Crows – Leigh Bardugo 

So, fast geschafft. Auf dem letzten Platz ist eines meiner aktuellen Lieblingsbücher. Mittlerweile habe ich so unglaublich viele Bücher gelesen, dass es selten eine Geschichte noch einmal schafft mich vollkommen zu flashen, wie es früher, als vieles neu war, logischerweise häufiger der Fall war. Aber Six of Crows? Das hat seinen Hype mehr als verdient. Leigh Bardugo hat einen unfassbar tolle Schreibstil, ihr World Building ist fabelhaft und die Charaktere wachsen einem unweigerlich ans Herz, während man sie auf ihrer Reise begleitet. Diese Mischung aus Fantasy und Charakteren, die zum Teil recht unmoralisch handeln, war einfach mal etwas anderes und hat mich vollkommen vom Hocker gehauen. Bücher wie Six of Crows begegnen mir mittlerweile so selten, dass ich umso glücklicher bin, wenn ich einmal über solch einen Schatz stolpere.

 


 

So, wer hat es bis hier unten geschafft? Mir war klar, dass dieser Beitrag lang werden würde, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich gerade etwas den Rahmen gesprengt habe – nichtsdestotrotz hat mir diese kleine Reise durch so viele Bücher, die mir am Herzen liegen, wahnsinnig viel Spaß gemacht. Mit vielen verbinde ich so schöne Momente, das Zurückerinnern (zum Teil mit meiner Mama, weil ich nicht mehr alles wusste) war einfach richtig toll.

 

Aber jetzt genug von mir: Verratet mir doch mal ein paar Bücher die euch so durch euer Leben begleiten 🙂

2 thoughts on “21 Bücher…

  1. Ich finde diesen Beitrag so schlau! Ich ärgere mich richtig, das mir sowas nicht eingefallen ist, weil es einfach immer spannend ist zu lesen, welche Bücher besonders Einfluss auf einen Menschen genommen haben. Obwohl ich wahrscheinlich keine 21 Bücher nennen könnte.

    Für mich haben Harry Potter und Percy Jackson einen besonderen Wert, Harry hat mich zum lesen gebracht und Percy zum schreiben. Harry Potter ist aber bei mir auch so eine Familienangelegenheit, bis auf meine jüngste Schwester – die lieber die Filme guckt – haben alle in meiner Familie die Bücher gelesen und wir können immer noch regelmäßig Gespräche darüber führen. Das war es auch was mich mit 9 dazu gebracht hat, anzufangen; ich fühlte mich immer ausgeschlossen, wenn über den neuen Harry Potter gefachsimpelt wurde und ich nicht mitreden konnte.

    Dann ist für mich auch noch Eragon sehr wichtig, eine der besten Drachengeschichte, die ich kenne. Ich habe die Bücher zusammen mit meinem Bruder zu Weihnachten bekommen und weil er den ersten Band geschenkt bekommen hat, musste ich ewig warten, ehe ich anfangen konnte.

    In der 5. Klasse hatte ich eine totale Tintenherz-Phase, ich habe die Bücher rauf und runter gelesen, dazu die ganze Zeit Pur gehört und die schönen Zeichnungen aus dem Buch abgemalt.

    Die nächste weltverändernde Literatur war bei mir dann Twilight. Das haben meine Mama und ich zusammen in einem Sommer gelesen – bevor die Filme erschienen sind – und sind dann auch immer gemeinsam ins Kino gegangen. Ich war dann so begeistert, dass ich mein Zimmer mit Jacobs Gesicht (und Bauchmuskeln) hätte tapezieren können. Ich glaube, ein paar dieser Poster liegen immer noch wo herum.

    Mit Obsidian von Jennifer L. Armentrout habe ich angefangen zu bloggen, obwohl ich die Bücher nicht so besonders fand.

    Das letzte, wirklich einflussreiche Buch war dann Schneeengel von Jean Little. Eine Waise wird kurz vor Weihnachten wieder ins Jugendamt gebracht und kurzerhand von einer Ärztin über die Feiertage betreut. Dieses Buch kann ich immer und immer wieder lesen, weil es einfach so schön, ehrlich und herzerwärmend ist.

    Ich habe festgestellt, dass je älter ich werde und je mehr Bücher ich lese, sie immer weniger Einfluss auf mich nehmen. Beziehungsweise, nur noch einige Aspekte mich an ihnen komplett begeistern können. Sarah J. Maas Bücher werde ich ewig für ihren Weltenbau schätzen, genauso wie viele andere Fantasyromane. Aber wirklich wichtig sind sie mir jetzt weniger.

    Auf jeden Fall mochte ich deinen Beitrag sehr, auch wenn ich bei einigen Büchern anders denke. Gerade Schullektüre hat bei mir wenig Eindruck hinterlassen, das wurde oft zu sehr tot analysiert, um noch spannend zu sein.

    1. Ich habe mich auch echt schwer damit getan so viele Bücher zusammen zu kriegen, gerade die, wo ich jünger habe, hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm und musste meine Mama fragen, was fast schon der ganze Spaß an der Sache war, weil man so schön in Erinnerungen schwelgen konnte 😀

      Ich bin ein wenig neidisch, dass Harry Potter so ein Familien Ding bei dir ist, meine Mama hat die Bücher meine ich auch noch gelesen, aber ansonsten haben wir nur die Filme geguckt und wenn wir über Bücher reden dann bin ich meistens diejenige, die meine Eltern dicht sabbelt 😀

      Von Eragon habe ich nur den ersten Band gelesen, danach waren mir die Bücher irgendwie zu lang und ich fand den zweiten auch etwas langweilig, allerdings ist es auch echt schon Jahre her, dass ich die Bücher gelesen habe, von daher würde ich sogar vermuten, dass die Bücher mir heutzutage besser gefallen würden. Zu dem Zeitpunkt, als ich die gelesen habe, war ich glaube ich noch nicht so in einer High Fantasy Phase und etwas überfordert von der ganzen Welt 😀

      Tintenherz fand ich damals auch total toll! Ich habe lustigerweise mit dem zweiten Band angefangen, weil es den ersten in der Bibliothek nicht gab und ich schon immer ein ungeduldiges Kind gewesen bin. Und den dritten habe ich mir dann gekauft und irgendwann noch den ersten und drei Mal darfst du raten welcher mir im Regal jetzt fehlt…

      Twilight habe ich erst gelesen, als auch die Filme rauskamen und da ging es mir dann ähnlich wie dir mit Eragon, meine Mama hat sich den ersten Band gekauft und gelesen und davon erzählt und ich musste warten, bis sie fertig ist, voll böse 😀

      Schneeengel kenne ich gar nicht, das muss ich mal angucken, das klingt echt toll 🙂

      Das Bücher immer weniger Einfluss auf mich nehmen, beziehungsweise es sehr selten vorkommt, dass ich mich für eines absolut über längere Zeit begeistern kann, habe ich auch festgestellt. Six of Crows und Strange The Dreamer sind da zwei Ausnahmen für mich, weil die beide auf ihre Art so besonders sind, aber man stolpert echt immer seltener über solche Goldstücke, was so schade ist.

      Freut mich, dass der Beitrag dir gefallen hat 🙂
      Ich kann deinen Einwand zu Schullektüren gut verstehen, es gab bei mir auch einige, die ich echt echt blöd fand und die zu Tode analysiert wurden, aber die drei, die ich aufgezählt habe, sind welche, die echt bei mir hängen geblieben sind. Beziehungsweise gibt es auch eine, die ich gar nicht genannt habe, die ich gerade erst deswegen mochte, weil man sie so genau analysiert hat, vorher beim reinen lesen fand ich das Buch denkbar langweilig 😀

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