[Rezension] The Lightning Thief – Rick Riordan


Worum geht’s? 

Percy wusste schon immer, dass er Ärger magisch anzieht. Nicht umsonst wird er von einer Schule an die nächste weiter gereicht. Doch dieses Mal drohen seine Probleme ihm über den Kopf zu wachsen, denn bevor er sich versieht wird er mit einer Wahrheit konfrontiert, die all die merkwürdigen Ereignisse in seinem Leben mit einem Mal erstaunlich gut erklärt: Percy ist ein Halbgott. Aber er ist nicht der Sohn irgendeines Gottes, sondern ausgerechnet von Poseidon, der Percy in eine prekäre Lage bringt: Entweder muss er Zeus‘ gestohlenen Blitz zurück bringen oder aber die Götter lassen den dritten Weltkrieg ausbrechen.


Meine Meinung

Es ist sieben Jahre her seit ich DIEBE IM OLYMP zum ersten Mal gelesen habe. Damals noch auf deutsch, jetzt habe ich zu den englischen Ausgaben gegriffen und mir gleich den ganzen Schuber gegönnt, den ich nebenbei bemerkt absolut fantastisch finde und für den Preis zweifellos empfehlen kann!

Ich habe gedacht ich wüsste noch ziemlich viel vom ersten Band, da ich über die Jahre hinweg die Reihe und das Spin-Off weiter verfolgt habe – aber Pustekuchen! Tatsächlich hatte ich das Buch ganz anders in Erinnerung, beziehungsweise habe ich mich eher an den grottenschlechten Film erinnert, wie mir ziemlich schnell aufgegangen ist.

Aber zum Glück hat sich meine Meinung über das Buch nicht geändert, denn ich finde es nach wie vor total genial! (Obwohl ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre und das ist das aller tollste an dem Buch. Percy Jackson ist einfach für jeden was und ich würde fast behaupten ich finde es jetzt noch lustiger als damals, wobei ich mir da nicht sicher sein kann.)

Rick Riordans Schreibstil ist einmalig – urkomisch, spannend und an den richtigen Stellen auch mal ernst.
Ich musste so oft über Percys Art seine Geschichte zu erzählen grinsen und manchmal auch richtig lachen, dass ich durchaus sagen kann, dass das ganze Buch das reinste Lesevergnügen ist. Die Story fängt spannend an und diese Spannung behält sie von vorne bis hinten bei.

Was mir an The Lightning Thief besonders gut gefallen hat sind die Beziehungen der Charaktere zueinander. Zum einen Percy und Grover, die ich in Kombination unschlagbar witzig finde, dann Percys und Annabeths Kabbeleien, die mich ebenfalls immer wieder zum Grinsen bringen und die ich, da ich weiß worauf das ganze hinaus läuft, noch herziger finde.
Die Dynamik des Trios funktioniert einfach wahnsinnig gut, da jeder das eine oder andere besser kann und man einfach merkt, wie die drei sich richtig ans Herz wachsen – und mir auch.
Besonders aber gefällt mir immer noch Percys Beziehung zu seiner Mutter. Sally Jackson ist eine der tollsten Buch-Mütter aller Zeiten, ehrlich. Wie die beiden miteinander umgehen und füreinander da sind sorgt immer wieder dafür, dass einem mir das Herz auf geht. Ich kann’s gar nicht so richtig beschreiben, aber Percys Mum ist jedes Mal wieder ein Highlight für mich, wenn sie auftaucht. Ich liebe diese Frau.

Fazit?

Da Percy Jackson keinesfalls zu Neuerscheinungen zählt und das Buch seit Jahren gehyped wird, muss ich wohl keine explizite Leseempfehlung aussprechen. Percy Jackson beziehungsweise Rick Riordan kann gar nicht an einem vorbei gegangen sein, so viele Bücher wie der Autor gefühlt jährlich heraus bringt.
Aber für den Fall, dass sich jemand doch noch nicht getraut hat zu dieser Reihe zu greifen und unsicher ist: LIES SIE! Das ist ein Befehl 🙂


Infos

Autor/in: Rick Riordan
Seiten: 375
Verlag: Disney Hyperion
Sprache: Englisch
Deutsche Übersetzung: Diebe im Olymp
Reihe: Percy Jackson and the Olympians #1
Wertung: 5 Sterne

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