[Rezension] Flüsternd des Lichts – Bianca Iosivoni

Infos.

Autor/in: Bianca Iosivoni
Seiten: 480
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 23. 08. 2017 (eBook)
Reihe: Soul Mates; 1 von 2
Wertung: 3, 5 Sterne

Worum geht’s?

Rayne weiß nicht so recht, was sie von dem mysteriösen Colt halten soll, der sie erst vor einem Angreifer rettet, sich dann in Licht auflöst, verschwindet und ihr anschließend auch noch die kreischenden Stimmen in ihrem Kopf erklären kann, die sie schon seit geraumer Zeit verrückt machen. Bevor sie sich versieht, wird Rayne in eine Welt gezogen, die nicht ganz ungefährlich ist. Eine Welt in der es Licht- und Dunkelseelen gibt und in der Rayne sich entscheiden muss, auf welcher Seite sie bei diesem Kampf gut gegen böse stehen möchte.

Meine Meinung.

Eigentlich hatte ich vor auf das Taschenbuch zu warten, zumal ich eigentlich gar nicht soo gespannt auf diese Geschichte gewesen bin. Aber dann war ich total im Kaufrausch, hatte mit einem Mal Zeit zu lesen und konnte mich dann doch nicht beherrschen – also habe ich Soul Mates doch kurzerhand als eBook gekauft und direkt verschlungen.
Der Einstieg in die Geschichte fiel sehr leicht. Man wurde direkt in das Geschehen hineingeschmissen und es geht auch gleich im ersten Kapitel direkt zur Sache. Das gefiel mir zum einen gut, andererseits ging es mir am Anfang auch etwas zu schnell. Rayne wird recht zügig mit den Licht- und Dunkelseelen konfrontiert und nimmt diese Welt als gegeben an, auch, wenn sie sich selbst nicht so recht als Teil davon sehen möchte.
Der Anfang – eigentlich die ganze erste Hälfte – war ziemlich rasant von der Handlung her und es mangelte auch nicht an Kampfszenen, allerdings habe ich mich irgendwann bei der Hälfte gefragt, was denn eigentlich noch alles passieren soll. Mir ist fast schon zu viel passiert. In der zweiten Hälfte hat sich das, so kam es mir zumindest vor, etwas entspannt, obwohl Rayne immer noch einiges durchzustehen hatte.
Die beiden Hauptcharaktere Rayne und Colt waren ganz gut ausgearbeitet, unsere Protagonistin fand ich ziemlich sympathisch und auch Colt hat man seine coole Art abgenommen. Allerdings gab es eine Handvoll Nebencharaktere, die mir allesamt etwas zu blass geblieben sind. Dafür hatten sie irgendwie zu wenig Auftritte und ich konnte nicht so recht nachvollziehen, weshalb genau Rayne all diese Menschen so schnell ins Herz geschlossen hat. Ich persönlich habe nämlich immer noch das Gefühl die meisten Nebencharaktere kaum zu kennen, was ich etwas schade fand.
Auch fand ich einige Charaktere leider recht vorhersehbar was deren Schicksal anging, was mich gerade gegen Ende etwas gestört hat. Natürlich wäre es schöner gewesen ein wenig überrascht zu werden, aber der Cliffhanger am Ende ist trotzdem sehr gelungen.
Insgesamt fand ich Soul Mates… nett? Und das meine ich nicht so böse, wie das Wort jetzt vielleicht klingt. Das Buch ist durchaus lesenswert, aber es hat mich in den wenigsten Punkten überrascht, konnte mich nicht vollkommen begeistern. Es war eben nur… nett. Man konnte es gut zwischendurch lesen, ich hatte meine paar Stunden Lesespaß und werde auch bestimmt nächstes Jahr den zweiten Band lesen, weil ich die Autorin ansonsten sehr gerne mag, aber… worauf wollte ich hinaus? Ich glaube ihr habt es verstanden 🙂

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